Umweltfreisinnige lehnen die Mobilitätsinitiative ab

08.02.2018

Stadt St.Gallen: Mobilitätsinitiative überflüssig.

Die Mitglieder der Umweltfreisinnigen St.Gallen (UFS) haben sich mit deutlicher Mehrheit gegen die Mobilitätsinitiative ausgesprochen, über welche die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Stadt St.Gallen am 4. März 2018 abstimmen. Das geltende Verkehrsreglement, welches im Jahre 2010 mit einem Ja-Stimmenanteil von fast 60% angenommen wurde, hat sich bewährt. Die städtische Verkehrspolitik stimmt bereits heute die Mobilitätsbedürfnisse aller Verkehrsteilnehmenden und -träger sinnvoll aufeinander ab. Priorität sollen aber ganz klar der öffentliche Verkehr und der Langsamverkehr haben, denn beide sind platzsparender und umweltfreundlicher. St.Gallen ist eine Autostadt verglichen mit anderen Städten in der Schweiz; eine zusätzliche Stärkung des motorisierten Autoverkehrs lehnen die UFS-Mitglieder ab. Für grössere bauliche Massnahmen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs fehlt schlicht der Platz. Weiterhin möglich sollen an geeigneten Verkehrsknotenpunkten gezielte Massnahmen zugunsten des Auto- oder Güterverkehrs sein. Aber dafür braucht es bestimmt keine Mobilitätsinitiative!  

Die Umweltfreisinnigen politisieren als eigenständige Organisation unter dem Dach der FDP. Sie befassen sich schwergewichtig mit den Themen Umwelt, Energie, Raumplanung und Verkehr.

Umweltfreisinnige St.Gallen · Postfach 2111 · 9001 St.Gallen · info@umweltfreisinnige.ch

Gefällt mir: