Ein lehrbuchmässiges, alternativloses Entwicklungsprojekt!

13.11.2019

Der «Autobahnanschluss plus» ist ein von langer Hand geplantes Projekt, das in der Gesamtabwägung offensichtliche Verkehrsprobleme löst und die beste aller Alternativen ist. Sie ist auch Katalysator für eine nachhaltige Siedlungsentwicklung in einer prosperierenden Region.

Der Autobahnanschluss «Meggenhus» ist massiv überlastet, die Ortszentren von Goldach und Rorschach sind es auch; sei es mit Autos oder Lastwagen. Das Ziel des Grossprojektes ist es, den überlasteten Knoten «Meggenhus» zu entlasten sowie den Schwerverkehr und Pendlerverkehr siedlungsverträglich zu führen und auf die künftige Siedlungsentwicklung abzustimmen.

Mit dem neuen Autobahnanschluss werden erstens die Industriegebiete von Rorschach und Goldach direkt angebunden, d.h. der Schwerverkehr wird aus den Ortszentren gebracht, und zweitens die innerörtlichen «Verkehrsknoten» gelöst, was nur mit Unterführungen nicht zu schaffen ist. Natürlich braucht es Land, natürlich gibt es einen Eingriff in die Landschaft. In einer Interessenabwägung kommen die Umweltfreisinnigen jedoch zum Schluss, dass das Projekt nachhaltig in einem umfassenden Sinne ist.

Das Projekt «Kantonsstrasse zum See» mit dem dazugehörigen Autobahnanschluss Witen ist Teil eines Gesamtmobilitätskonzepts, das Langsamverkehr, öffentlichen Verkehr und motorisierten Individualverkehr angemessen berücksichtigt und die Erreichbarkeit der Region Rorschach für alle Verkehrsträger für die Zukunft sichert.

Die neue Kantonsstrasse wird aus strassengebundenen Mitteln finanziert. Das Geld kann nicht für andere Projekte verwendet werden. Dasselbe gilt für den Autobahnanschluss Witen. Bei den Gemeinden verbleibt ein vergleichsweise geringer Anteil von ca. 9 Mio. Franken, was 6% der Gesamtkosten entspricht.

Die Umweltfreisinnigen sind der Meinung, dass nicht einzelne Verkehrsträger gegeneinander ausgespielt, sondern dass optimierte Gesamtlösungen gesucht werden sollen. Und genau darum geht es beim «Autobahnanschlusses plus».  

Die Umweltfreisinnigen politisieren seit mehr als 25 Jahren als eigenständige Organisation unter dem Dach der FDP. Sie befassen sich schwerpunktmässig mit den Themen Umwelt, Verkehr, Raumplanung und Energie.  

11. November 2019
Autor: Raphael Lüchinger

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