Positionen der Umweltfreisinnigen

Die Umweltfreisinnigen befassen sich schwerpunktmässig mit drei Kernthemen, nämlich Umwelt, Energie und Verkehr. Nachfolgend die detaillierten Positionen in den drei Hauptthemen der UFS.

 
Umweltfreisinnige St.Gallen, Umwelt, Verkehr, Energie
Umwelt
Energie
Verkehr

Wir fordern eine konsequente Schonung der natürlichen Ressourcen.

Raumentwicklung
Eine überregionale verbindliche Raumplanung schafft funktionale Räume und stabilisiert das Mobilitätsverhalten. Die Verdichtung der bestehenden Siedlungsgebiete stoppt die Zersiedelung freier Landschaften und fruchtbarer Böden. Nur entlang der mit dem öffentlichen Verkehr bereits gut erschlossenen Verkehrswege sollen Siedlungen erweitert werden.

Landschaft, Landwirtschaft, Forstwirtschaft
Die Schaffung und Erhaltung regionaler Pärke, Naherholungsgebiete, Schutzzonen, Wälder, Moorgebiete, Gewässer, Uferzonen etc. und eine ökologisch betriebene  Landwirtschaft halten eine hohe Lebensqualität für alle aufrecht und bieten einen Standortvorteil. 

Biodiversität
Wir befürworten Massnahmen, die die genetische Vielfalt der Lebewesen, den grossartigen Artenreichtum und die Mannigfaltigkeit der Lebensräume erhalten. Das Naturmuseum St.Gallen soll ein ostschweizerisches Biodiversitäts-Kompetenzzentrum werden.  

Wachstum
Die begrenzten natürlichen Ressourcen der Erde lassen kein ungebremstes Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum mehr zu. Die Wachstumsspirale ist aufzuhalten, indem die Politik des quantitativen Wachstums aufgegeben und durch eine Politik des qualitativen Wachstums ersetzt wird.

Positionspapier Raumentwicklung

Positionspapier Funkstrahlung

Wir engagieren uns für einen sparsamen und effizienten Umgang mit Energie mit dem Fernziel einer 2000-Watt-Gesellschaft.

Energie sparen
Intelligente Preismechanismen und transparente Information bewirken eine Verhaltensänderung der Bevölkerung und senken die Energienachfrage.  

Effizienz steigern
Rationelle Energienutzung (Blockheizkraftwerke, Fernwärmeverbünde, etc.), Förderung von Gebäudesanierungen und Anreize zu Herstellung und Einsatz energiesparender Geräte, Anlagen und Produkte steigern die Energieeffizienz.

Energiezukunft
Die umfassende Förderung alternativer Energiequellen (Geothermie, Biomasse, Holz, Photovoltaik, etc.)  und eine kostendeckende Einspeisevergütung stärken die einheimische Energieproduktion. Ein geordneter, schrittweiser Ausstieg aus der Atomkraft erfolgt bis 2035. Das Schweizer Stromnetz ermöglicht eine intelligente Verteilung, optimale Speicherung und die Anbindung an das europäische Netz.

Mehr Arbeit - weniger Energie
Eine aufkommensneutrale ökologische Steuerreform stabilisiert den Energieverbrauch und erhöht die Beschäftigung: Eine Abgabe auf dem Endenergieverbrauch von allen Energieträgern wird zur Finanzierung der IV verwendet.

Position Energie

Position ökologische Steuerreform

Argumentarium zur ökologischen Steuerreform

Wir setzen auf marktwirtschaftliche Anreize.

Mobilität
Die Verkehrsinfrastruktur wird nicht weiter ausgebaut, sondern optimiert. Das Mobilitätsverhalten soll mittels Anreizsystemen (z.B. Preis- und Angebotsdifferenzierung, Billettpreise nach Verkehrsaufkommen, Road Pricing, Priority Lanes etc.) gesteuert werden.

Öffentlicher Verkehr und Langsamverkehr
Der öffentliche Verkehr ermöglicht eine immer stärkere Verlagerung des Individualverkehrs, vor allem in den Agglomerationen, von der Strasse auf Bahn und Bus. Attraktive und sichere Verkehrswege für Fussgänger und Velofahrer entlasten Strassen und Busse in den Zentren.

Motorisierter Individualverkehr
Eine wirksame CO2-Abgabe auf Treibstoff und eine Fahrzeugbesteuerung nach Energieverbrauch nehmen den motorisierten Verkehr in die Pflicht. Intelligente Verkehrsleitsysteme brechen die täglichen Spitzen im motorisierten Verkehrsaufkommen.

Fernverkehr
Die Anbindung der Ostschweiz an das europäische Hochgeschwindigkeitsnetz der Bahn löst den Flugnahverkehr ab. Die zügige Fertigstellung der NEAT und die Einführung einer Alpentransitbörse verlagern den Gütertransitverkehr von der Strasse auf die Schiene.

Positionspapier Verkehr

 

Agenda

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